Feste Zähne an nur einem Tag
Viele zahnlose Patienten wünschen sich anstelle ihrer herausnehmbaren Totalprothesen feste Zähne, mit denen sie sicher reden, lachen und endlich wieder alles essen können. Bisher hat sie oft die Angst vor einer schwierigen und langwierigen Behandlung und den Kosten davon abgehalten, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen.
Mit einer speziellen Implantations-Methode können wir dank modernster 3D-Technologie Implantate und
fest sitzenden Zahnersatz innerhalb nur eines Tages einsetzen. Dafür benötigen wir i.d.R. nur vier Implantate pro Kiefer
und die Behandlung ist preisgünstiger als bei herkömmlichen Implantations-Verfahren.
Was ist das Besondere an dieser Implantations-Methode?
Bei den gängigen Implantations-Methoden werden pro Kiefer sechs bis acht Implantate benötigt, um komplett festsitzende Zähne einsetzen zu können. Bei dieser speziellen Methode genügen i.d.R. vier Implantate pro Kiefer! Diese werden in einer speziellen Anordnung gesetzt, die für eine gleichmäßige Belastung der Implantate sorgt (s.u.)
1998 wurde der erste Patient mit diesem Verfahren behandelt und seither haben damit weit über Einhunderttausend Menschen auf schonende Weise fest sitzende Zähne bekommen. 98 % der damit behandelten Patienten empfehlen diese Methode weiter und die Erfolgsquote liegt nach fünf Jahren bei über 95 %.
Warum genügen bei dieser Methode vier Implantate pro Kiefer?

Mehr Lebensqualität mit nur vier Implantaten pro Kiefer
Vor der Implantation wird die spätere Position der Implantate mittels eines 3D-Röntgenbildes festgelegt. Mit Hilfe einer Bohrschablone können die Implantate exakt an den vorher bestimmten Positionen eingesetzt werden.
Im vorderen Kieferbereich werden zwei parallel zueinander stehende Implantate eingesetzt. Im hinteren Kieferbereich wird auf jeder Seite ein Implantat in einem Winkel von 35 - 45 Grad eingesetzt. Diese Anordnung der Implantate sorgt neben einer hohen Stabilität für eine günstige Belastungs-Verteilung und erübrigt weitere Implantate.
Warum können sofort feste Zähne eingesetzt werden?

Der Zahnersatz wird bereits vor der Implantation im Dental-Labor angefertigt und kann danach sofort eingesetzt werden.
Nicht nur die Position der Implantate, auch der vorläufige (provisorische) Zahnersatz wird vor der Implantation anhand eines 3D-Modells geplant und im zahntechnischen Labor angefertigt. Deshalb kann er noch am Tag der Implantation auf die Implantate aufgesetzt werden.
Der Patient hat also sofort das sichere Gefühl fester Zähne. Bei guten Knochenverhältnissen kann er auch schon kurz nach der Implantation ganz normal essen.
Nach ca. vier bis sechs Monaten wird die endgültige Zahnbrücke eingesetzt. Sie wird vom Zahnarzt mit den Implantaten verschraubt und kann später bei Bedarf für Kontrollen oder Zahnreinigungen wieder vorübergehend abgenommen werden.
Welche weiteren Vorteile hat dieses Verfahren?
Für ängstliche Patienten
Es werden nur vier Implantate benötigt und die Behandlungszeit ist kurz. Durch das schonende Verfahren gibt es keine oder nur geringfügige Schmerzen. In der Regel ist kein Kieferknochen-Aufbau erforderlich wie das bei herkömmlichen Verfahren manchmal notwendig ist.
Für die Lebensqualität
Da die Patienten ihre festsitzenden Zähne schon innerhalb eines Tages erhalten und bald wieder ganz normal reden, lachen und essen können, erhöht sich ihre Lebensqualität innerhalb kurzer Zeit. Sie fühlen sich sicher mit ihren Zähnen und haben ein besseres Selbstwertgefühl.
Für den Geldbeutel
Da pro Kiefer nur vier statt wie sonst sechs bis acht Implantate benötigt werden, sind die Behandlungskosten i.d.R. niedriger als bei den üblichen Implantationsverfahren. Damit bleibt mehr Geld übrig für die schönen Dinge des Lebens.
Wie sicher ist diese Implantations-Methode?

Sog. Volumen-Tomograph (DVT) für dreidimensionale Aufnahmen der Kiefer: Mehr Sicherheit bei der Implantation
Sie ist aus zwei Gründen sehr sicher:
- Vor der Implantation werden 3D-Röntgenaufnahmen der Kiefer angefertigt. Auf diesen wird die spätere Position der Implantate festgelegt. Dadurch wird vermieden, dass die Implantate in die Nähe von Blutgefäße oder Nerven gelangen.
- Anhand der 3D-Aufnahmen werden sog. Bohrschablonen angefertigt, anhand derer die Implantate exakt an den vorbestimmten Positionen gesetzt werden können.
Häufige Fragen zu festen Zähnen an einem Tag
Wie viele Implantate werden für feste Zähne an einem Tag benötigt?
Bei dieser speziellen Implantationsmethode genügen in der Regel nur vier Implantate pro Kiefer – statt sechs bis acht bei herkömmlichen Verfahren. Zwei Implantate werden im vorderen Kieferbereich parallel eingesetzt, zwei weitere im hinteren Bereich in einem Winkel von 35 bis 45 Grad. Diese Anordnung sorgt für hohe Stabilität und eine gleichmäßige Belastungsverteilung.
Bekomme ich wirklich noch am selben Tag feste Zähne?
Ja – der provisorische Zahnersatz wird bereits vor der Implantation anhand eines 3D-Modells im zahntechnischen Labor angefertigt. Er kann noch am Tag der Implantation auf die Implantate aufgesetzt werden. Der Patient verlässt die Praxis also mit festsitzenden Zähnen und hat sofort das sichere Gefühl, wieder richtig essen und sprechen zu können.
Wie sicher ist die 3D-geplante Implantationsmethode?
Die Methode ist sehr sicher, weil jede Implantation vorab mit 3D-Röntgenaufnahmen (DVT) präzise geplant wird. Anhand der Aufnahmen wird eine individuelle Bohrschablone angefertigt, die sicherstellt, dass die Implantate exakt an den vorbestimmten Positionen gesetzt werden. So werden Blutgefäße und Nerven zuverlässig geschont. Die Erfolgsquote liegt nach fünf Jahren bei über 95 Prozent.
Ist das Verfahren auch für ängstliche Patienten geeignet?
Ja – das schonende Verfahren ist besonders gut für ängstliche Patienten geeignet. Es werden nur vier Implantate gesetzt und die Behandlungszeit ist kurz. In der Regel sind keine oder nur geringe Schmerzen zu erwarten, und ein aufwändiger Kieferknochenaufbau ist meist nicht erforderlich.
Was passiert nach der Einheilphase mit dem provisorischen Zahnersatz?
Nach etwa vier bis sechs Monaten wird der provisorische Zahnersatz durch die endgültige Zahnbrücke ersetzt. Diese wird vom Zahnarzt fest mit den Implantaten verschraubt und fühlt sich an wie eigene Zähne. Bei Bedarf – etwa für Kontrollen oder eine professionelle Zahnreinigung – kann sie vorübergehend wieder abgenommen werden.
